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<pre>Dass man sich dennoch ein wenig scheut, von einem echten Kracher zu sprechen, ist auf die Konkurrenz der Franzosen zurückzuführen, die dank ihres hochwertigen Personals die besten Aussichten haben, demnächst als Gruppensieger den direkten Weg nach Russland zu nehmen.  <p> Bei allem gebotenen Respekt vor der positiven Entwicklung des Irans und dessen glücklichen 1:0-Auftaktsieges gegen Marokko (durch ein Eigentor in der Nachspielzeit) braucht es dann sogar fast schon aberwitzige gedankliche Verrenkungen, an eine Spanien-Pleite zu denken.  <p>  Die sich prompt einstellenden Erfolge gegen Mazedonien und Liechtenstein weckten kurzzeitig umso mehr die Hoffnung, selbst in einer der anspruchsvollsten Gruppen der Qualifikation zum Mithalten in der Lage zu sein. <p> Dänemarks Nationaltrainer Age Hareide war nach dem Sieg sehr zufrieden: „Wir haben im fünften Länderspiel in Folge kein Gegentor bekommen, das ist gegen WM-Teilnehmer sehr schwer zu schaffen. Jetzt haben wir gute Chancen auf das Achtelfinale. Aber es ist noch ein harter Weg.“ <p>  Mit einem „Dreier“ über die Karierten, die am ersten Spieltag mit 2:0 gegen Nigeria standesgemäß gewonnen haben, wären die Gauchos aber wieder voll auf Achtelfinal-Kurs – und auch hinsichtlich Gruppensieg hätten sie dann wieder sehr gute Karten.  </pre>


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<pre>War etwa der 1:0-Auftaktsieg gegen Peru in erster Linie der Abschlussschwäche der ungleich emsigeren Südamerikaner zu verdanken, hatten sich dann am Donnerstag auch die Australier recht deutlich optische Vorteile herausgespielt.  <p> Zugleich hatten sie aber auch die zweitschwächste Defensive (10 Gegentore) nach Katar (15 Gegentore). Zum Vergleich: Iran kassierte gegen die selben Gegner in zehn Spielen nur zwei Gegentreffer.  <p>  Beim jüngsten 5:1-Heimsieg über die Färöer in Porto hatte die Mannschaft von Fernando Santos keine Probleme. Cristiano Ronaldo brachte den Europameister bereits in der Minute in Führung und legte nach einer knappen halben Stunde mit einem Elfmeter zum 2:0 nach. <p> Seine Tore kann Ã„gypten jedenfalls gut gebrauchen — noch dazu da die Chancen auf das Achtelfinale durchaus vorhanden sind. <p>  Ich glaube nicht, dass wir von den Spielern mehr verlangen können. Diejenigen, die von der Bank gekommen sind, haben auch gute Arbeit geleistet. Ich bin zufrieden mit dem, was ich gesehen habe.“  </pre> 


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<pre> Die Mexikaner scheinen für das letzte Gruppen-Gefecht um eines vielversprechender gewappnet zu sein – schließlich machte sich Trainer Juan Carlos Osorio in den letzten Jahren um eine erhebliche Vergrößerung des taktischen Repertoires verdient.  <p> Es ist komisch, weil er einige Chancen verpasst hat, aber wenn er alle Chancen nutzen würde, wäre das unglaublich.  <p>  Diese Feststellung besitzt aber freilich nur Relevanz, wenn der Fußball-Weltrangliste eine nennenswerte Aussagekraft beigemessen wird — in dem entsprechenden Ranking haben sich die Gäste aktuell lediglich sieben Plätze hinter den auf Rang 19 geführten Dänen platziert. <p>  Serbien hat am Spieltag beim 1:1 gegen Irland enttäuscht. Zwar hatte die Elf von Teamchef Slavoljub Muslin zahlreiche Torchancen, zeigte aber zu große Schwächen im Abschluss. Dementsprechend unzufrieden war der Nationalcoach mit dem Start in die WM-Quali. <p>  Doch der Sbornaja gelang im Vorfeld der WM 2018 nur ein Sieg aus den letzten acht Freundschaftsspielen.  </pre>


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<pre> Nach zwölfjähriger Abstinenz meldet sich Tunesien auf der weltmeisterlichen Bühne zurück: Bei ihrer fünften Endrunden-Teilnahme bekommen es die „Adler von Karthago“ bei der WM 2018 zunächst mit England, Belgien und Panama zu tun.  <p> Vor seinem Engagement als Cheftrainer der A-Nationalmannschaft war er Coach von Legia Warschau.   <p> Es ist sehr gut möglich, dass man sich in Peru ob dieser erfreulichen Perspektive zunächst einmal in aller Gründlichkeit schütteln muss: <p>  Ebenfalls nicht perfekt war die Asien-Qualifikation der Japaner. In Runde 1 konnten die „Blue Samurai“ gegen Syrien, Singapur, Afghanistan und Kambodscha noch ungeschlagen bleiben und sieben Siege in acht Spielen feiern.  <p> Laut Meinung der Wettanbieter stehen die Chancen sehr gut, dass Suarez und Konsorten dem Veranstalter im Kampf um den Gruppensieg in die Parade fahren werden.  </pre>


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<pre> Das letzte Mal als Peru die nächste Runde erreicht hatte, wartete Argentinien auf sie — ein Fall, der auch dieses Mal wieder eintreten könnte.  <p> Bei der Heim-WM 2014 unter Erfolgstrainer Felipe Scolari, der die Selecao zu ihrem letzten Copa Mundial-Titel brachte, sollte der Turniersieg im eigenen Land gefeiert werden. Stattdessen wurden Neymar, Coutinho & Co. vom DFB-Team im Halbfinale mit 1:7 vorgeführt.  <p>  Wenngleich sich die Mexikaner in jener Partie sehr viel heftiger wehrten, als es das eindeutige Resultat vermuten lässt, dürfte dieser Sieg doch auch für die bei der WM-Endrunde anstehende Neuauflage von durchaus richtungsweisender Bedeutung sein. <p>  Dafür wurde bald darauf aber in etlichen Testspielen der Beweis erbracht, dass die anstehende Endrunden-Teilnahme alles andere als ein Zufall ist.  <p> Unabhängig vom letztlich wohl etwas zu hoch ausgefallenen Ergebnis war es deshalb geradezu folgerichtig, dass sich der zweifache Weltmeister über kurz oder lang zu kapitalen Fehlern veranlasst sah.  </pre>


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